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Lösungen statt Probleme

Ich war über fünf Jahre bei einer Big Four. Und das hier war erfolgsentscheidend, um dort souverän durchzukommen.
Wenn ich Berufseinsteigern nur einen einzigen Tipp geben dürfte, dann wäre es dieser. Weil er von Anfang an mein größter Vorteil war.
Die meisten sind in Meetings heiß darauf, Probleme einzubringen.
„Das wird schwierig."
„Das klappt so nicht."
„Dafür fehlen uns die Ressourcen."
„Das ist komplizierter, als du denkst."
Das klingt smart. Schadet dir aber. Denn wenn du ständig über Probleme sprichst, wirst du automatisch selbst zum Problem.
Ich habe früh verstanden:
Man wird nicht befördert, weil man Probleme erkennt. Man wird befördert, weil man Lösungen bringt.
Und ich wurde nicht nur befördert. Ich habe sogar Stufen übersprungen.
Weil ich mir früh eine goldene Regel gesetzt habe: Ich spreche in Meetings nie wieder über Probleme, ohne gleichzeitig eine Lösung vorzuschlagen.
Das war mein Game Changer und ist bis heute einer meiner besten Tipps.



